Susanne Schatter

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Jahreskreisfeste



am 21. März feiern wir die Frühlingstag- und Nachtgleiche OSTARA.
Der Frühling kommt....und wir freuen uns mit ihm:-)). 

Im christlichen Glauben wurde der Begriff Ostara umgewandelt nach Ostern.
 In der keltischen Tradition ist dieser Tag der Königin von Avalon und dem Feenland gewidmet. 
Es ist auch die Zeit der Elfen, Feen, Gnome und Waldgeister. 
Es wurden Eier (die vollkommene Form) rot angemalt. 
Die Farbe rot symbolisiert das Blut der großen Göttin. 

Jede weitere Farbe hatte eine rituelle Bedeutung. 
Da die Hühner im Winter keine Eier legten, wurde das "erste Eierlegen" als Zeichen der neu beginnenden Fruchtbarkeit gedeutet.
 Der Brauch des Eiersuchens ist dadurch entstanden, da Hühner früher nicht eingesperrt waren und die Eier irgendwo ablegten, sodaß man gezwungen war danach zu suchen. 


Wie aus Ostara - Ostern wurde
Als das Christentum zu den germanischen und keltischen Völkern kam, fanden die Missionare dort viele tief verwurzelte Bräuche vor, die nicht auszurotten waren.
Daher versuchte man, die alten Sitten mit neuem Glaubensgut zu erfüllen und umzuwandeln. Mit dem christlichen Osterfest gelang dies sehr gut.
Es gab nämlich bei den Germanen und den Kelten ein wunderbares Frühlingsfest. Es wurde jedes Jahr genau in den Tagen der ersten Vollmondnacht gefeiert, die auf den Tag folgte, an dem Tag und Nacht genau gleich lang sind. Dies ist der 21. März, den man deswegen auch "Tag- und Nachtgleiche" oder "Frühlingsanfang" nennt. Genau ab dem 22. März werden die Tage also wieder länger.
 Mit großen, lodernden Feuern brachten sie das Licht auch auf ihre Felder und in ihre Häuser. Mit schweren Baumscheiben, die sie von den Bergen ins Tal rollten, stellten sie die Sonne auf ihrem siegreichen Weg über den Himmel hinunter in die Finsternis dar.
Die jungen Männer verkleideten sich mit Stroh und Fellen in den Winter, der unter Lachen und Scherzen als zottiger Bär vertrieben werden musste.
Und die jungen Frauen schmückten sich mit Blumen, duftenden Ölen und weißen Gewändern wie die schöne Göttin Ostara.

Als die christlichen Missionare in die Welt der Heiden zogen und von Jesus, als dem Sohn Gottes sprach und verlangten,
 dass nur ein Gott angebetet werden solle,
 wollten die Heiden ihren eigenen Glauben nicht aufgeben.
Vor allem aber ihre schönen Feste nicht.
Wenn die Missionare Erfolg haben wollten, mussten sie sich also etwas einfallen lassen.

Endlich kamen sie auf die rettende Idee.
Da die Kirchengelehrten die Leidenszeit und den Tod des Gottessohnes für den Frühling berechnet hatten, aber niemand das genaue Datum kannte, legten der Papst und seine Missionare das Fest, mit dem die Kirche den Tod und die Auferstehung des Lebens feiert, ganz einfach genau auf die Tage, an dem das größte Frühlingsfest der Heiden zu Ehren des neuen Lebens in der Natur gefeiert wurde.
Sogar Ostara, den Namen des alten Heidenfestes wandelten die Christen um, indem sie das neue Fest "Ostern" nannten.
 Von nun an feierten die alten Heiden und die Christen gemeinsam das Osterfest als das Fest, an dem die Göttin Ostara über den Winter bzw. Jesus über den Tod gesiegt hat.
Bis heute feiern die Menschen den Tod und die Auferstehung des Gottessohnes mit Blumen und Musik.
 Und gleichzeitig brennen bis heute an diesen Tagen auch die "Feuer der Ostara" auf den Wiesen, während die jungen Leute den Winterbär vertreiben und brennende Holzscheiben als Sonnenräder zu Tal treiben.

So wünsche ich Euch ein schönes Ostarafest.

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